Lettere amorose, 1999-2019

Raimund Hoghe

Lettere amorose, 1999-2019

Sa 18 | 05
20.00 h

Düsseldorf
tanzhaus nrw

1999, als Raimund Hoghe in Brüssel „Lettere amorose“ probte, versuchten zwei Jungen aus Afrika im Fahrwerk eines Flugzeugs nach Europe zu gelangen. Als Yaguine Koita und Fodé Tounkara, 14 und 15 Jahre alt, in Belgien ankamen, wurden sie tot aufgefunden. Bei sich hatten sie einen Brief, in dem sie die Situation in Afrika und ihre Sehnsucht nach einem Leben in Europa beschreiben. Jetzt, 2019, riskieren wieder Menschen ihr Leben und versuchen, in Europa zu überleben, und der Brief von 1999 wirkt, als sei er heute geschrieben. Das ist einer der Gründe, warum Raimund Hoghe „Lettere amorose, 1999 – 2019“ erarbeitet, basierend auf dem Stück von 1999.

Raimund Hoghe arbeitete von 1980 bis 1990 als Dramaturg für das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, über das er auch zwei Bücher schrieb. Seit 1989 entwickelte er eigene Theaterarbeiten für verschiedene Tänzer*innen. Mit seinem Repertoire, bestehend aus 18 Produktionen tourt er in zahlreichen Ländern Europas, außerdem in Japan, Südkorea, Nord- und Südamerika, Kanada und Australien.

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KONZEPT / CHOREOGRAFIE / TANZ / AUSSTATTUNG: Raimund Hoghe / KÜNSTLERISCHE MITARBEIT: Luca Giacomo Schulte / LICHT: Raimund Hoghe, Amaury Seval

Produktion

Raimund Hoghe – Hoghe & Schulte GbR (Düsseldorf)

Gefördert durch

Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

Unterstützt durch

La Ménagerie de verre (Paris) im Rahmen von Studiolab und Teatro Municipal do Porto. Mit besonderem Dank an die Kunststiftung NRW.